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Flirten am Arbeitsplatz -Teil 2 der Reihe Flirtsignale

Nachdem wir letztens die Reihe zum Thema Flirtsignale eingeläutet haben und uns im Zuge dessen erst auffiel, dass der Klassiker, nämlich der Flirt am Arbeitsplatz, wohl etwas komplexer ist, hatten wir ja angekündigt, dieses Thema gesondert zu beleuchten in einem Extrateil der Reihe. Da sind wir nun, und gehen der Frage auf den Grund:

Wie sieht Flirten am Arbeitsplatz eigentlich aus?

Vielen versüßt der Flirt am Arbeitsplatz den täglichen Gang ins Büro. Für den einen ist es eine kleine Auszeit von Alltag und Verpflichtungen, ein kleiner Kick, eine Affäre, die ein oder anderen hat das Schäkern zwischen Kopierer und Kaffeeautomat schon vor den Traualtar geführt. Alles ist möglich! 😊 Ein bisschen aufpassen muss man aber, sonst ist man schneller Topthema im täglichen Flurfunk, als man „War doch nicht so gemeint!“ sagen kann – von der Gefahr eines Karriereknicks noch ganz zu schweigen.

Aber keine Angst – wir helfen!


Hier mal ein kleines Kompliment an der Kaffeemaschine, da mal ein Zwinkern bei der Übergabe einer Projektmappe – nichts ungewöhnliches, sondern Standard an so ziemlich jedem Arbeitsplatz. Es ist bis hierhin ein harmloses Spiel unter Kollegen, das die Laune oben hält und auch das Team miteinander verbindet. Aber Obacht: Laut einer Studie (ja ja, mit denen haben wir es, wisst ihr ja 😁) war jeder dritte Deutsche schon mal verliebt in einen Kollegen oder eine Kollegin. Da sieht man, Flirten bleibt nicht immer ohne Folgen. Denn, laut einer anderen Studie (ja ja! 😁😁😁) nimmt jede 10. Beziehung ihren Anfang im Berufsalltag.

Bevor der ein oder andere jetzt schon den Hochzeitsmarsch im Ohr hat, muss man analysieren: Ist es ein höfliches Lachen oder findet er/sie dich wirklich witzig? Unbedachter Spruch zwischendurch oder ernst gemeintes Kompliment?


Einige sichere Anzeichen für einen Flirt haben wir euch im letzten Beitrag bereits erklärt.

Also, wann flirtet der Kollege/die Kollegin? Nun, es gibt Anzeichen. Wenn diese diese Dinge ganz oder teilweise zutreffen, gefällst du deinem Kollegen zumindest. Das heißt natürlich nicht (sorry, Romantiker kurz weghören!) dass er oder sie auf Beziehungssuche ist, es kann auch ein unverbindlicher netter Flirt ohne Hintergedanken oder die Suche nach Spaß sein (von der man auf Arbeit definitiv abraten sollte, es kennt wohl jeder den Spruch über verschiedene Plätze zum Essen und zum… na ja. 😎). Bei Interesse deinerseits kann es sich also durchaus lohnen, mal den Beziehungsstatus vorsichtig abzuklopfen.

Ebenfalls erwähnt hatten wir im Einstieg in unsere Reihe, dass Männer und Frauen unterschiedlich flirten. Beispiele gefällig? Bittesehr.

  • Männer betonen gern ihr Wissen oder ihre Position im Unternehmen. Das soll die Auserwählte beeindrucken. Frauen machen das unaufälliger, fragen dafür eher mal nach der Meinung des Auserwählten, auch wenn es wenige Anknüpfungspunkte gibt.

  • Männer steigen dann eher rein „zufällig“ täglich 18 Uhr zu dir in den Fahrstuhl, wenn du Feierabend machst. Frauen wuseln deutlich häufiger und länger durch deine Abteilung oder haben da gaaaaanz dringend was zu erledigen.

  • Männer sind aufmerksam, bringen dir auch mal einen Kaffee außer der Reihe und legen süße Nervennahrung bei. Frauen verschaffen Vorteile, zB bei Geschäftsreisen.

Diese Dinge sind natürlich exemplarisch und als Beispiele zu sehen.

In seinem Wesen ist ein Flirt natürlich ohne Hintergedanken und sollte auch nicht so rüberkommen. Es gelten dennoch andere Regeln beim Flirt auf Arbeit, als in der Freizeit. Denn, immer daran denken: Das gemeinsame Arbeitsverhältnis bleibt bestehen, selbst wenn der Flirt -aus welchen Gründen auch immer- nicht mehr aktuell ist.

Dazu unsere Do’s und Dont’s. 😊

+ Diskretion: bringe den anderen niemals vor anderen in Verlegenheit.

+ Professionalität: Im geschäftlichen Kontext stets professionell bleiben, beispielsweise im Meeting.

+ Aufrichtigkeit: Flirts nicht für den Karriereschub missbrauchen, Sympathie für den Kollegen sollte immer echt sein.

- Virtuelles Flirten: Mag verlockend sein, bei internen Firmenmessengern oder Mailadressen sollte einem bewusst sein, dass der Chef mitlesen kann.

- Offensichtlichkeit: Siehe Diskretion. Es befeuert den Flurfunk enorm.

- Offenheit: Wenn es zur privaten Beziehung kommt, verzichtet darauf eure Liebe im Job zu zelebrieren oder Konflikte im Arbeitsumfeld auszutragen.

- Kontrollverlust: Unter Alkoholeinfluss bei der Weihnachtsfeier oder beim Sommerfest übers Ziel hinausschießen oder unüberlegt einen Schritt zu viel machen.


Und der Fazit?

Nun, ein Flirt am Arbeitsplatz ist verlockend, aber eben nicht ganz ungefährlich. Schließlich steht hier bei unerwiderten oder zu offensichtlichen Flirtversuchen mehr auf dem Spiel als ein verletztes Ego. Dann kommt doch lieber zu uns...

Wie steht ihr zur Liebe am Arbeitsplatz? Verratet es uns gern in den Kommentaren 😊


Euer City Team

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