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Die Angst vor dem Alleinsein


Nach dem Valentinstag, den hoffentlich einige mit Partner glücklich verliebt auf einer rosa Wolke verbracht haben, widmen wir uns im heutigen Thema endlich mal wieder den Singles unter uns.


Viele sind völlig fein mit der Situation und sagen, sie „brauchen“ keinen neuen Partner. Wobei die Anführungsstriche schon bewusst gesetzt sind, denn der Wunsch ist oftmals natürlich da, aber der eine kommt mit dem Singledasein einfach besser klar oder sieht einen neuen Partner als Ergänzung zu einem ansonsten zufriedenen, ausgeglichenen und perfekten Leben. Aber die andere Hälfte tut sich ein wenig schwerer damit, allein und ohne Lebenspartner zu sein. Oft werden die Gedanken weggeschoben, aber manchmal nehmen sie dann doch Überhand und wir fragen uns: Bleibe ich für immer Single? Wer diesen Gedanken hat, ist damit alles andere als allein.

Es gibt, eben weil es so vielen Menschen so geht, für die Angst, für immer ohne Partner zu sein, sogar einen Begriff: Anuptaphobie. Gemeint ist damit die Angst vor der ewigen Einsamkeit.

Jeder Single, auch die, die alles in allem zufrieden sind, hat so seine wunden Punkte und Tage oder Momente, an denen auch ihnen das Alleinsein stinkt und auf die Laune schlägt. Beim einen ist das Sonntagabend, wieder ein Wochenende allein vorbei. Den anderen nerven am Samstag die verliebten Paare beim gemeinsamen Wocheneinkauf, der dritte findet Weihnachten furchtbar, Hochzeiten im Freundeskreis, den eigenen Geburtstag oder, den Klassiker: Den Valentinstag. Möglichkeiten um da mal in sich zusammen zu sacken und traurig zu sein, gibt es also leider reichlich.

Und eine kleine Stimme im Hinterkopf flüstert vielleicht auch mal: Wars das? Bleibt das für immer so?

Natürlich gibt es auch zu dem Thema Umfragen und die sagen: 2 von 5 Frauen haben Angst, keinen Partner zu finden. Ist diese Angst begründet? Berechtigt?

Nur weil man aktuell Single ist, heißt das ja nicht, dass daraus ein Dauerzustand wird. Gleiches gilt auch nach wie vor, wenn man schon länger „auf dem Markt ist“. Die Generation unserer Eltern sagt immer gern, alles worauf die Liebe wartet, ist die Gelegenheit. Da ist viel wahres dran, und deshalb mal ein bisschen Feel-Good-Input für euch Singles:

Euer zukünftiger Partner ist bereits geboren. Er oder sie läuft hier auf dieser Welt (und vielleicht sogar in eurer Stadt) herum, kauft im Supermarkt ein, wartet an der Bushaltestelle, trifft sich mit Freunden in der Kneipe, geht ins Fitnessstudio und zum Haare schneiden zum Friseur. Es gibt über 20 Millionen Singles in Deutschland. Da ist auch jemand für euch dabei!

Fühlt sich gleich alles ein bisschen leichter an? Gern geschehen!

Wer jetzt aber denkt, Füße hochlegen und abwarten, den schubsen wir direkt mal von seiner „Das Leben fügt sich, Schicksal kommt von allein“-Wolke. Der Gedanke an Schicksal mag hier und da romantisch sein, dabei sollte man aber nicht ganz unbedacht lassen, dass auch eigene Verantwortung für das eigene Tun sich nicht wegreden lässt. Wer sich drauf verlässt, dass das Schicksal den perfekten Partner anspült, wird zu Hause auf seiner Couch versauern – denn wenn der oder die Traumpartner(in) nicht bei DHL oder Lieferando arbeiten, kommen sie nicht einfach so klingeln. 😉

Wir sollten uns also stets darüber bewusst sein, dass wir die Verantwortung in der Hand haben über alles, was bei uns los ist, wie wir sind, wo wir stehen, was passiert oder nicht passiert, über unser Denken und Handeln. Das Verlassen der Komfortzone bringt immer ein gewisses Risiko mit sich, dass man scheitert. Am Scheitern selbst ist aber nichts schlimmes, es sind Erfahrungen, die uns wachsen lassen, die uns reifen lassen, Dinge verstehen lassen – und die uns selbst auf dem Weg, uns selbst anzunehmen und zu verstehen, begleiten. Der Weg ist das Ziel, um ein weiteres gern verwendetes Zitat einzubringen. Sich selbst zu finden und der Weg zur Selbstzufriedenheit ist ein Prozess, nicht immer einfach, aber immer lohnenswert.

Scheitern ist das Machen von Fehlern auf dem Weg zum Wunschziel. Lieber auf dem Weg zum Märchenprinzen ein paar Frösche küssen, als gar nicht zu versuchen, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Und, solange ihr noch Frösche datet – gegen die Sonntagabend-Valentinstag-Alle sind vergeben nur-ich-nicht-Einsamkeitsmomente gibt es einen wunderbaren Trick, der sofort greift und hilft: Unser Gehirn ist nur dazu in der Lage, einen Gedanken zur gleichen Zeit zu denken. Wir können dieses Wissen für uns nutzen und unser Gehirn selbst austricksen. Sobald dieses Gefühl aufkommt, kann man sich entweder an schöne Zeiten erinnern mit anderen Menschen. Parties, Freunde, Ausflüge, Hobbies. Welche Erfahrungen machen dich dankbar, sie gemacht zu haben? Auch kann man in die Zukunft schauen und sich Highlights setzen, Dinge auf die man sich freut und die man plant – ganz unabhängig von unserem Beziehungsstatus in 3 oder 6 Monaten, einfach mal einen Urlaub planen. Einen Ausflug. In die Volkshochschul-Kurs schauen. Übrigens alles ebenfalls Dinge, die das Kennenlernen anderer Menschen ermöglicht.

Ersetze Angst mit Dankbarkeit und Vorfreude und zack, das Gehirn sorgt augenblicklich für mehr Wohlbefinden.

Und wer sich gut fühlt, ist auch automatisch attraktiver für andere. Und wer weiß, was dann passiert? 😊


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In diesem Sinne, viele tolle Dates für euch! Euer City Team



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